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Biblische (christlich – jüdische) Gottesbilder
Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde
"Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten".
Theologische Systeme, (philosophisch und psychologisch aufgemischt) mit einer eigenen, dem Laien nur schwer zugänglichen Terminologie (der eigentlichen metaphysischen "Theologie"), nicht verifizierbaren Mysterien und „heiligen“ Ritualen. welche den "Glauben" der einfachen Leute mitbestimmen, bilden innerhalb der theistischen Religionen notwendigerweise Hierarchien und Machtstrukturen heraus, wobei die religiöse Elite, die Führungsgremien, sich selbst und ihr Handeln durch eine direkte oder indirekte Autorisierung Gottes rechtfertigen (z.B. durch die vermeintliche apostolische Sukzession in welcher durch Handauflegen "Gottes Geist", der "Heilige", überspringt). Somit sind die "Geweihten" auch in der Lage, durch Vermittlung des "Heiligen Geistes", den Willen Gottes zu interpretieren und folglich können sie die Vollmacht für die Weitergabe der Lehre über Gott für sich beanspruchen.. Die "Gottesbilder" der Theologen sind deshalb stets auch offene oder versteckte Machtinstrumente in hierarchischen kirchlichen Strukturen. Es ist an dieser Stelle angebracht, einen kurzen Blick auf die Theologie zu werfen. Der Begriff theologia hat seinen Ursprung in der griechischen Antike. Dort bezeichnete Theologie, die "Rede von Gott", das Singen und Erzählen von Göttergeschichten (gr. mythein). Der älteste Beleg für dieses mythische Verständnis von Theologie findet sich in Platons "Staat" (379a). Platon legt an die Göttermythen der von ihm kritisierten Theologie den kritischen Maßstab der Frage nach der Wahrheit als dem Einen, Guten und Unveränderlichen an und er war der Überzeugung, Theologie müsse in ihren frühen Stadien mythologisch sein, (sozusagen)...eine "therapeutische Lüge", doch mahnt er, sie niemals wörtlich zu nehmen. Bei Aristoteles zeigt sich dann eine Umprägung des Theologiebegriffs: Theologie als die oberste der theoretischen Wissenschaften richtet sich hier nun auf das Göttliche als dem ersten und eigentlichen Prinzip (Metaphysik (Aristoteles) 1064a/b). Die Theologie hatte sich somit von den mythischen Erzählungen hin zur Metaphysik gewandelt. (In neuerer Zeit erfolgte dann eine weitere Umprägung, denn Theologen wie Karl Barth z. B. erweiterten den Begriff "Theologie" zur "Teleologie" als "Gottes Rede zu den Menschen"). "Theologie" bezieht sich in der Regel auf eine bestimmte Religion bzw. Konfession. Hierbei werden nicht nur die dargestellten Inhalte, sondern oft auch die Denkweisen und angewandten Methoden von der jeweiligen Religion bzw. Konfession bestimmt. In der wissenschaftlich betriebenen (christlichen) Theologie wird genau diese Tatsache der Denkweisen und Methoden in der Regel selbst noch einmal problematisiert bzw. reflektiert. Heute jedoch wird von vielen Wissenschaftstheoretikern der Theologie aufgrund ihrer Bekenntnisgebundenheit die Wissenschaftlichkeit abgesprochen und ihre Präsenz an staatlichen Universitäten in Form von theologischen Fakultäten kritisiert. Ein nie geklärtes Problem der Theologie ist das "Theodizee" - Problem, die Frage: Wie kann Gott das Unheil in der Welt überhaupt zulassen, wenn er doch ein guter und liebender Gott sein soll? Es verstößt doch gegen die Vorstellung von Gott, dass Gott schwächer als etwas sein soll. Wenn er für alle Dinge dank seiner Allmacht zwar vorsorgen kann, aber nicht will, dann müsste man ihn für missgünstig halten, und wenn er weder will noch kann, dann ist er sowohl missgünstig als auch schwach, wie die Frevler von Gott behaupten. Allem Anschein nach sorgt der Gott nicht für die Dinge in der Welt. Wenn er aber für nichts Vorsorge trifft und es kein direkt von ihm abzuleitendes Werk gibt und auch keine Wirkung, dann vermag man nicht zu sagen, woher erkannt wird, dass es Gott gibt, wenn er doch weder aus sich selbst erscheint noch durch irgendwelche Wirkungen erkannt wird. Auch deswegen also ist unerkennbar, ob es Gott gibt. (Sextus Empiricus, Grundriß der pyrrhonischen Skepsis, 3, 11, ) Genau an diesem Punkt fängt der Glaube und die Theologie an. (es muss doch etwas Höheres geben!) Theologie versteht sich als wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Quellen des christlichen Glaubens: Biblische Theologie (Altes Testament, Neues Testament); Historische Theologie (Kirchengeschichte), der systematischen Analyse und Darstellung des Glaubens (Systematische Theologie, Religionsphilosophie, Ethik, Kirchenrecht, besonders aber Fundamentaltheologie und Dogmatik) und der Glaubenspraxis (Praktische Theologie, Religionspädagogik). Die Unterscheidung der Theologie als Wissenschaft von der Glaubenspraxis einerseits und andererseits der unmittelbaren Erkenntnis des Glaubens, wird ab der Aufklärung umgekehrt: Schleiermacher begriff Theologie als eine positive Wissenschaft, die auf die Kirchenleitung bezogen ist. Während die Unterscheidung von Theologie und Glaube bis heute für den theologischen Diskurs maßgeblich ist, bleibt die Ausrichtung der Theologie auf die Kirchenleitung, die Führungsgremien, die "Elite", umstritten. Im Weiteren beschäftigen wir uns mit "Glauben", mit Entstehung und Hinterfragung des Bibelglaubens. "Das Erste Gebot, man solle sich kein Bild von IHM machen, muss wohl vor allem als Berufsverbot für Theologen verstanden werden." (Aus einem Internet - Forum)
Der Gott des Alten Testamentes
Streng genommen, gibt es in der Bibel keinen durchgehenden einheitlichen "Gottesgedanken", sondern nur die Abfolge immer neuer Bilder von dem einen und selben Gott im Wechsel der Zeiten. (Heinz Zahrnt, Theologe)
Die jüdische Religion hat im 7./6. Jahrhundert v. Chr., aus älteren Wurzeln, den Monotheismus geschaffen, der die universale Macht und Geltung Jahwes zum Inhalt hat. Nach neueren Forschungsergebnissen, die abweichende Traditionen nicht von vornherein "wegerklären", gab es allerdings noch längere Zeit ein Nachwirken polytheistischer Vorstellungen, die sicherlich auch die spätere binitarische und trinitarische Entwicklung im Mittelmeerraum begünstigt haben. (Siehe auch M4). Der alte Polytheismus ist z. B. noch erkennbar in Dtn 32, 8f im Nebeneinander des mächtigeren El (Elyon) und Jahwes, in Dan 7, 13-14, wo ein alter Gott die Herrschaft an einen jüngeren Gott, der als "Menschensohn" bezeichnet wird übergibt und in den Weisheitsbüchern, in denen "Frau Weisheit" auftritt, die sich auch personifiziert in Spr 8 als Gottes Liebling, der vor ihm spielt, wieder findet. Prinzipiell jedoch stand der Monotheismus im Mittelpunkt der jüdischen Frömmigkeit und Theologie und wurde auch von Jesus, so wie er geschildert wird, geteilt. Zwar kannte man auch dann noch eine gewisse Differenzierung zwischen Jahwe selbst und seinem Handeln in der Geschichte (Wort Jahwes, Geist Jahwes, Weisheit Jahwes, diese Unterscheidung aber blieb grundsätzlich in die Einheit Jahwes integriert, sodass der Monotheismus gewahrt wurde. Jahwe ist "Geschichtsgott" der der Welt gegenübersteht, der "ganz andere", der ontologisch andere, ohne irgendeine naturale Verwandtschaft mit der von ihm geschaffenen Kreatur. Die Entstehung des Alten Testamentes der Bibel deckt einen Zeitraum von über 1000 Jahren ab (älteste Lieder, z.B. Ri 5 ca. 1100 v. Chr. bis 1/2 Makk, Weish ca. 100 v. Chr.), sodass ein schwerpunktmäßiger Wandel des Gottesbildes innerhalb einer so großen Zeitspanne nur zu verständlich ist. Jack Miles trägt in seinem Buch „Gott, Eine Biographie“( Hanser 1996, ISBN 3-446-17414-1), diesem Umstand Rechnung und schildert den einen Gott als: "Schöpfer (1 Mose 1-3); Zerstörer (1 Mose 4-11); Freund der Familie (1 Mose 25,12-50,18); Befreier (2 Mose 1,1-15,21); Gesetzgeber (2 Mose 15,22-40,38); Lehnsherr (Lev, Num, Dtn); Eroberer (Jos, Ri); Vater (1 u. 2 Sam); Schiedsrichter ( 1 u. 2 Kön); Scharfrichter (Jes 1-39); Heiliger (Jes 40-60); es folgen: Gattin, Ratgeber, Garant, Satan, Schläfer, Zuschauer, Einsiedler, der Alte an Tagen, Rätsel, Abwesenheit, Schriftrolle, Immerwährender Kreiskanon" und er fragt sich zum Schluss, ob Gott danach sein Interesse am Menschen verloren hätte! Ein durch und durch vermenschlichter Gott mit allen subjektiven menschlichen Attributen.
Schöpfergott
Vatergott
**+++**Der Gott des Neuen Testamentes
Unsere Aussagen über Gott, über seine Person, über seine Eigenschaften, über seine Handlungen sind indirekte, symbolische Aussagen, und es kommt darauf an, dass die Symbole nicht wörtlich verstanden und für das Göttliche selbst gehalten werden. Wer das tut, verfehlt das Symbol und macht Gott zu einem menschlichen Götzen. (Heinz Zahrnt)
Das Christentum bekannte sich von Anfang an zu Jesus Christus als der normierenden Instanz für Theorie und Praxis; deswegen musste es sich vom Judentum trennen und die »Freiheit vom Gesetz« verkünden, ohne die jüdische Religion und ihre Schriften zu verwerfen; diese wurden vielmehr als Vorgeschichte Jesu im Sinne einer Verheißung aufgefasst, die in Jesus Christus erfüllt war. Philon von Alexandrien (ca. 25 v. – 50 n. Chr.), Vertreter des „Alexandrinischen Eklektizismus“ postulierte im Rückschluss auf Platon den Inbegriff der Ideen als den „Logos“ - die weltdurchwaltende Vernunft. Der Logos ist nicht mit Gott identisch, sondern nimmt die zweite Stelle nach Gott ein. Er wird von Philon „Gottes Sohn“ genannt. Er ist der Vermittler Gottes zu den Menschen und der Fürsprecher der Menschen vor Gott. (Siehe dazu auch: Jesus als Logos M18). Für die Heidenchristen war dann Jesus Christus derjenige, der beiden Welten angehörte, der Welt des Geistes, des Wissens, der Unsterblichkeit Gottes, und zugleich der Welt der Menschen. So kann er als Gottmensch zwischen Endlichkeit und Unendlichkeit vermitteln. Seine theologische Ausformulierung fand dieser Aneignungsprozess Jesu in der hellenistischen Welt in der Zweinaturenlehre (wahrer Mensch und wahrer Gott). Später wurde seine Gottheit verabsolutiert. (Siehe dazu auch: Jesus als Mythos M21). Die ersten bildhaften Darstellungen von Jesus Christus stammen aus dem 3. Jh. n. Chr. und sind in den römischen Katakomben zu finden. Anknüpfend an Darstellungen in heidnischen Grabkammern, sind die Darstellungen an den Wänden der christlichen Begräbnisstätten eher heiterer Natur. Vögel und andere Tiere, Blumen und andere Pflanzen und allegorische Figuren wie der "Gute Hirte" als Symbol des Lebens wurden von den Christen übernommen. Jesus wird dargestellt als Lehrer und Philosoph in weißer Tunika, mit jugendlichem, oft bartlosem Gesicht oder als Wunderwirker mit dem Stabe, und als Auferstandener. Kreuzigungsszenen fehlen. Nachdem im 4. Jh. n. Chr. unter Kaiser Konstantin das Christentum Staatsreligion wurde, änderte sich auch die Darstellung Jesu, der nunmehr mit den Gewändern der Herrscher und den Insignien der Macht, als "Pantokrator" = Weltenherrscher, ausgestattet wurde. Erst ab dem 5. Jh. n. Chr. tauchen erste Kreuzigungsszenen auf, die dann für das Mittelalter maßgebend wurden. Heute sind sowohl das Kreuz und der gekreuzigte Christus, wie auch Bilder vom „guten Hirten“, vom „Auferstandenen“ und dem „Helfer und Heiler der Bedrängten“ häufig dargestellte Symbole des christlichen Glaubens.
Christusköpfe 3. Jh.
Christus als Lehrer 3. Jh.
Der gute Hirte 3. Jh.
Christus allegorisch als Orpheus
Christus der Wundertäter 3. Jh.
Christus als Pantokrator 4. Jh.
Erste Kreuzigungsdarstellung 5. Jh.
Weitere Christusdarstellungen
Christusbilder
Mit dem Neuen Testament entstand nach und nach die christliche „Heilige Schrift“, in deren Folge aber das Bild der Gottheit verworrener und mysteriöser wurde, denn mit der auf den 4 ersten "heiligen" Konzilien verabschiedeten Trinität, dem dreifaltigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, aber dennoch nur ein Gott [d.h. das eine göttliche "Wesen" (Usia, Gottsein in sich) existiert in dreifachem "Personsein", wobei die "Personen" (Hypostasen) in Gott gerade nicht durch das konstituiert sind, was sie "in sich" sind..., sondern durch ihren Bezug aufeinander] konnten selbst viele Theologen nichts anfangen. (Anselm von Canterbury (1033 - 1109), Heiliger und Kirchenlehrer: "Siehe, es leuchtet ein, dass es jedem Mensch frommt, an eine unaussprechliche dreifache Einheit und 'eine' Dreiheit zu glauben; und zwar an 'eine' Dreiheit wegen der 'einen' Wesenheit, 'dreifach' aber und 'Dreiheit' wegen der 'drei' - ich weiß nicht was". Carl Gustav Jung berichtet von seinem Konfirmandenunterricht bei seinem Vater, einem protestantischen Pastor: "Der Katechismus langweilte mich unaussprechlich. Ich blätterte einmal in dem kleinen Büchlein, um irgend etwas Interessantes zu finden und mein Blick fiel auf den Paragrafen über die Dreieinigkeit. Das interessierte mich und ich erwartete mit Ungeduld, bis der Unterricht zu jenem Abschnitt vorrückte. Als nun die ersehnte Stunde kam, sagte mein Vater: "Diesen Abschnitt wollen wir überschlagen, ich begreife selber nichts davon". Damit war meine letzte Hoffnung begraben. Ich bewunderte zwar die Ehrlichkeit meines Vaters, was mir aber über die Tatsache nicht hinweg half, dass von da an alles religiöse Gerede mich tödlich langweilte".)
Die Zahl 3 war im Altertum eine heilige Zahl, da sie als erste Zahl des Ganzen „Alles“ enthält – laut Aristoteles hat sie einen Anfang, eine Mitte und ein Ende und begegnet uns überall, wo etwas erschaffen wird, z. B. in der Triade "Erde - Himmel - Unterwelt", oder „Vater – Mutter – Kind“, "Geburt - Leben - Tod, in der sumerischen Kultur "An (Himmel) - Enlil (Sturm) - Enki (Grundwasser)", in der altägyptischen Mythologie „Isis – Osiris – Horus“, im Hinduismus „Brahma (Allgott) – Vishnu (Erhalter) – Shiva (Zerstörer)“, in der altrömischen Religion bei der capitolinischen Trias "Jupiter - Juno - Minerva". Mit der Vermittlung des Christentums in die hellenistische Welt wurde sowohl kultisches Gedankengut von bereits vorhandenen Religionen übernommen, als auch hellenistisch philosophisches Denken. So wurden zum Beispiel dem aus dem alten Persien stammenden Mithraskult viele Grundzüge entlehnt, wie die Ideale der Frömmigkeit und Nächstenliebe, die Taufe, der Ritus der Kommunion, der Gebrauch von Weihwasser, die Anbetung der Hirten bei Mithras' Geburt, die Ernennung des Sonntags und des 25. Dezember (Mithras Geburtstag) zu heiligen Tagen sowie der Glauben an die Unsterblichkeit der Seele, an das letzte Gericht und die Wiederauferstehung. Religionsphilosophisch brachte man biblische Gottesvorstellung mit griechischer Naturphilosophie, Platonismus, stoischer Ethik, Kynismus und Neuplatonismus zusammen und leitete daraus ein metaphysisches Gottesbild ab, nach dem Gott allmächtig, allweise, und allgütig sei; "Gott konnte somit zugleich der personen-analog anzusprechende Adressat der Christen sein und auch, durch Vermittlung des Logos aus der griechischen Philisophie, immanentes Schöpfungsprinzip und "Subjekt" der Offenbarung, Inkarnation und Heiligung. Die Erweiterung der "Doppelung" (Gott - Logos) zur Trinität lag kulturgeschichtlich durchaus nahe, war aber im wesentlichen eine Konsequenz, die man später aus den triadischen Formeln des Neuen Testamentes, vor allem aus dem Taufbefehl, zog. Religionswissenschaftlich betrachtet, ist die Trinitätslehre erwachsen aus dem Synkretismus von Judentum und Christentum mit dem Hellenismus und der daraus folgenden Addition von jüdischem und christlichem Monotheismus mit dem hellenistischen Monismus..." (Auch hier eine Triade: Vater = Judentum, Sohn = Christentum, Geist = Hellenismus).
..."Was der Religionswissenschaftler einfachhin konstatieren kann, bedeutet aber zugleich eine Anfrage an die Theologie nach der Legitimität eines solchen Konstrukts. Wenn es feststeht - und daran scheint kein Weg vorbeizuführen -, dass Jesus selbst nur vom Gott Israels, den er Vater nannte, und nichts von seiner eigenen späteren "Vergottung" wußte, mit welchem Recht kann dann eine Trinitätslehre normativ sein? Muss man sie nicht vielmehr als einen Inkulturationsvorgang...-weil anders das Christentum nicht lebbar war - verstehen, also als eine kontingente, kontextuelle Komplizierung der jesuanischen Gottesvorstellung?... Wenn man die Trinitätslehre auf "Offenbarung" gründet, (Anm.: der alte und beständige Trick der Kirchen seit Paulus) muss man auch sagen können, wo und auf welcher Stufe denn um alles in der Welt diese Offenbarung erfolgt sei: durch Jesus, durch neutestamentliche Aussagen, durch die Apologeten oder gar Origenes oder Augustinus?... Die Geschichte der Trinitätslehre selbst ist ihrerseits eine Anfrage an die Theologie, wie sie mit ihren eigenen Normen und mit der behaupteten Kontinuität zum für das Christentum kanonischen Anfang umgehen will." (Karl-Heinz Ohlig Theologe)
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